TerraSlab – die natürliche Decke.

Ohne Mut,
kein Fortschritt.

Bauwesen verursacht bis zu 50% der klimaschädlichen Emissionen. Über 40% der Emissionen aus Zement entfallen dabei auf Beton in Deckenkonstruktionen. Diesen Hebel wollen wir nutzen und diesen Beton mit Lehm substituieren.

Dabei verwenden wir die volle Bandbreite der technischen Möglichkeiten um aus dem ursprünglichen Rohstoff – tonhaltige Erde – ein leistungsfähiges Bauprodukt zu erstellen. Diesen Ansatz verfolgen wir auf zwei Ebenen. Bei der Fertigung der Bauprodukte selbst, indem durch feinst abgestimmte Kornmischungen unter höchsten Pressdrücken leistungsfähige Steine industriell hergestellt werden. Aber auch bei der Verbundkonstruktion selbst, welche nach dem neusten Stand der Technik und Wissenschaft sämtliche Lastabtragungs-potenziale der Bauelemente ausnutzt und somit höchste Effizienz erreicht

Die Prämisse bleibt dabei aber: Lehm in seiner natürlichen Form verwenden – voll rezyklierbar. Keine Additive, denn die unendliche Wiederverwendbarkeit des Lehms verstehen wir als eine seiner größten Stärken die wir zukünftigen Generationen nicht vorenthalten möchten. Wir verfolgen immer den Ansatz des ökologischen Optimums, sodass alle Konstruktionen komplett Vorort, mit einer sogenannten mobilen Fertigungsstraße produziert werden können. Das spart Transportwege und GWP. Aber auch eine industrielle Fertigung wird berücksichtigt, bildet sie in Ballungsgebieten durch Skalierungseffekte die noch nachhaltigere Lösung ab.

Ein Rohstoff von gestern
mit der Wissenschaft von heute
ergibt die Decke von morgen

Die Konstruktionsidee

Das Grundkonzept der TerraSlab folgt der Idee, Lehm im formpressenden Verfahren unter enorm hohen Presskräften in Form zu bringen. Der große Vorteil hierbei, der Lehm kann vergleichsweise trocken verarbeitet werden. Das reduziert das Schwindverhalten maßgebend und ermöglicht schließlich erst einen kraftübertragenden, langanhaltenden Verbund. Zudem muss der Stein anschließend nicht weiter getrocknet werden und hat direkt nach seiner Herstellung bereits eine hohe Anfangsstandfestigkeit. Im Gegensatz zu Stampflehm können mit dem formpressenden Verfahren bis zu 3fach höhere Druckfestigkeiten und bis zu 5fach höhere Steifigkeiten erreicht werden. Außerdem erlaubt das Verfahren ein sehr hohen Grad an serieller, industrieller Fertigung was die Kosten senkt und die Anwendungsfelder erweitert. Die so hergestellten Steine werden anschließend auf die Baustelle geliefert und je nach Deckensystem unterschiedlich verarbeitet.

Aber der wichtigste Punkt liegt in der ausgefeilten Geometrie der Steine. Die Kombination aus Druckspannung der sogenannten Kämpferkräfte aus dem Bogenschub ermöglichen erst die Aufnahme von Längsspannungen und somit einen leistungsfähigen Verbund. Erst durch das Zusammenspiel des Bogens mit der Verbundkonstruktion entsteht ein ganzheitliches System.

Dabei unterscheiden wir in folgende drei Deckensysteme:

Interessiert?

TerraSlab ist noch jung. Ständig finden wir was neues über Lehm heraus, vor allem natürlich über Lehmdecken. Wenn dich interessiert was, erzählen wir dir das gerne. Einfach beim Newsletter anmelden:
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